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ARCHITEKTURFÜHRUNGEN IN FRANKFURT AM MAIN
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Frankfurt

Kleine Großstadt als Weltspieler
Jeden Besucher empfängt Frankfurt mit seiner einzigartigen Skyline.
Sie besteht aus den Hochhäusern der Europäischen Zentralbank, der großen deutschen Geldinstitute und vieler national und international einflussreicher Firmen.
Börse und Messe unterstreichen die Bedeutung Frankfurts als wichtigem internationalem Handelsplatz. Durch seinen Flughafen, den größten Deutschlands und internationales Verkehrskreuz, ist es sehr gut erreichbar und bietet Fluggästen die Chance eines schnellen Abstechers in die Innenstadt.
Neben seinem Hochhausviertel besteht Frankfurt aber auch aus vielen Stadtteilen mit dörflichem Charakter und bietet vielleicht dadurch Heimat für seine Einwohner und ein bemerkenswert harmonisches und anregendes Miteinader verschiedener Kulturen.
Nicht zu Unrecht wird daher die vergleichsweise kleine Großstadt Frankfurt auch Metropole genannt.
Skyline
Die architektonisch markanten Hochhäuser sind städtebaulich entlang verschiedener Straßenzüge komponiert. Sie heben sich vor den Höhenzügen des Taunus ab und bieten einen reizvollen Kontrast mit den historischen Gebäuden in der Umgebung des Rathauses auf dem Römerberg.
Die Skyline wächst rasant weiter, momentan entstehen vier auffällige neue Bürohochhäuser im Stadtzentrum (KSP Architekten), und in näherer Zukunft ist Baubeginn für die neue Hauptverwaltung der Europäischen Zentralbank nach einem Entwurf der Architekten Coop Himmelb(l)au.
Hafenentwicklung
Aber Frankfurt besteht nicht nur aus Hochhäusern. Interessante städtebauliche Entwicklungen haben sich auch entlang des Mains vollzogen: beinahe fertig gestellt ist der Westhafen mit komfortablen Wohnhäusern, markanten Bürogebäuden und einer Marina. Eine Kombination von alter Gewerbearchitektur, Handelshöfen und moderner Architektur bietet hingegen der Osthafen. Hier sind in den nächsten Jahren weitere Veränderungen zu erwarten.
Museumsufer
Am südlichen Mainufer befinden sich das Kunstmuseum Städel und die Skulpturensammlung im Liebieghaus. In den achtziger Jahren wurde der Begriff Museumsufer geprägt. Vier alte Villen wurden damals von vier berühmten Architekten zu Museen umgebaut oder erweitert: das Museum für angewandte Kunst (Richard Meier), das Filmmuseum (Helge Bofinger), das Architekturmuseum (Oswald Mathias Ungers), das Museum für Kommunikation (Günther Behnisch).
Neues Frankfurt
Aber nicht zu vergessen sind in Frankfurt auch die Wohnsiedlungen des ‚Neuen Frankfurts’ aus den zwanziger Jahren. Verschiedene Typologien wurden von dem Frankfurter Stadtplaner Ernst May, aber auch z.B. Bauhausarchitekt Walter Gropius in der ganzen Stadt ausgeführt und haben sie zu einer Wiege modernen Wohnungsbaus werden lassen.
Exkursionen
Architekturexkursionen nach Frankfurt bieten Gelegenheit, sich von der Qualität der modernen Architektur dort zu überzeugen. Frankfurt ist schließlich nicht zuletzt Sitz des Deutschen Architekturmuseums
Zentral im Autobahn- und ICE-Netz gelegen, eignet sich Frankfurt ideal für ein Architektur- und Museumswochenende.